Mai

7

2013

Heimkino: Kalibrierung eines Beamers – Was ist zu beachten?

Abgelegt in Allgemein

Beamer werden in vielen Heimkinoanlagen immer mehr zum Standard und die Qualitätsansprüche werden immer höher.
Viele Käufer informieren sich daher im Vorfeld bereits sehr gut über die verschiedenen Beamermodelle und Techniken und lassen sich diverse Geräte vorführen.

Nachdem nun eine Auswahl getroffen wurde, ist mitunter jedoch die Enttäuschung groß, wenn der neue Beamer im Heimkino installiert ist und die ersten Tests gemacht wurden.

Die Farben sind nicht so klar wie gewünscht, die Helligkeit lässt zu wünschen übrig.
Was ist geschehen?

Der Grund dafür ist relativ einfach:
Alle Beamer, die bisher verglichen wurden, waren optimal eingestellt für den jeweiligen Vorführraum, der allerdings nur in den seltensten Fällen mit dem heimischen Kino identisch ist.

Eine hellere Wand- oder Deckenfarbe, eine matte oder reflektierende Leinwand, all dies kann die Bildqualität des Beamers negativ beeinflussen und hier kommt die Kalibrierung ins Spiel.

Hierbei gibt es natürlich mehrere Möglichkeiten, die darauf beruhen, wie perfekt die Kalibrierung im Endeffekt sein soll.

Die einfachste (und natürlich günstigste) Möglichkeit hierbei ist natürlich, den Beamer rein visuell auf die persönlichen Vorlieben einzustellen. Überraschenderweise erreicht man mit dieser Methode (laut verschiedenen Informationen in diversen Foren) einen Differenzwert von ca. 10% zur optimalen Kalibrierung. Natürlich ist die Kalibrierung nur rein visuell und erfüllt nicht die Anforderung: Strom sparen im Heimkino.

Der nächste Schritt wäre die technische Lösung mittels eines Kalibrierungsgerätes, die es in den verschiedensten Ausführungen zu kaufen gibt. Diese Geräte messen das zurückgeworfene Licht von der Leinwand und werten dieses elektronisch aus.
Man muss nun ganz klar sagen, dass diese Geräte natürlich keine Profigeräte sind. Die Werte sind somit auch eher Annäherungswerte an die optimale Einstellung.

Beamer vom Fachmann kalibrieren lassen
Diese dritte Alternative bietet die optimale Einstellung des Beamers an das Heimkino.

Grundvoraussetzung ist allerdings, dass die Kalibrierung auch wirklich an Ort und Stelle im Heimkino vorgenommen wird, da nur hier die optimalen Werte für genau diesen Standort erreicht werden können.

Der Fachmann kann mit seinen professionellen Geräten die Werte genau einstellen und so ein ungetrübtes Kinoerlebnis bescheren.

Fazit:
Wenn man auf perfekte Qualität wert legt gibt es nur einen Weg: Beamer vom Fachmann kalibrieren lassen. Nur so lässt sich das Optimum aus einem Beamer herausholen.

Thema Strom sparen im Heimkino:
Auch hier ist der Fachmann gefragt, denn nur mit der 100%ig korrekten Einstellung läuft der Beamer in seinem optimalen Arbeitsbereich und kann so möglichst stromsparend und nicht zuletzt leuchtmittelschonend betrieben werden.

Ähnliche Beiträge:

Einen Kommentar dazu schreiben: